Staphylococcus aureus als Biomarker bei Neurodermitis

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Staphylococcus aureus als Biomarker bei Neurodermitis

Der Grad der Besiedelung der Haut mit dem Bakterium Staphylococcus aureus kann herangezogen werden, um die kommende Entwicklung der Krankheitssymptome bei Patienten mit Neurodermitis (atopisches Ekzem) vorherzusagen. Dies fand ein Forscherteam von CK-CARE, Standort Augsburg heraus.

Neurodermitis oder ‚atopische Dermatitis’ ist die am weitesten verbreitete Hautkrankheit bei Kindern und gilt als Risikofaktor für die spätere Entwicklung von Allergien. Die Störung der Barrierefunktion der Haut geht im Falle des atopischen Ekzems mit einem besonders während der Entzündungsschübe erhöhten pH-Wert, einer dichteren Besiedelung mit dem Bakterium Staphylococcus aureus und einem Ungleichgewicht innerhalb des Mikrobioms, also des normalen Gleichgewichts der die Haut besiedelnden Bakterien und Pilze, einher. Die genauen Prozesse, die das Zusammenspiel dieser Faktoren beeinflussen sind jedoch noch weitgehend ungeklärt.

In einer Pilotstudie untersuchten die CK-CARE Forscher des Lehrstuhls für Umweltmedizin, Augsburg, die Entwicklungen der Bakterien der Haut, die Entwicklung physiologischer Parameter (pH-Wert, Feuchtigkeit und Flüssigkeitsverlustes über die Haut) und die Symptomstärke/Schweregrad des Atopischen Ekzems über den Zeitraum von 8 Wochen, in denen an Neurodermitis erkrankte und gesunde Personen täglich zwei Mal Lotionen verschiedener pH-Werte (pH 5,5 und pH 8,5) auf die Haut auftrugen.

 

Während sich der pH-Wert durch die aufgetragenen Cremes, gerade bei gesunden Personen, nur wenig beeinflussen liess, zeigte sich jedoch, dass eine hohe Bakteriendichte von S. aureus nur innerhalb eines relativ kleinen pH-Werte-Bereichs (pH 5,7-6,2) zu finden war. Bei den an atopischem Ekzem Erkrankten fanden sich zu Studienbeginn keine signifikant höheren pH-Werte, jedoch teilweise höhere Mengen von Staphylococcus aureus auf der Haut. Bei denjenigen Patienten, die eine hohe Konzentration bereits zu Beginn des Untersuchungszeitraumes aufwiesen verschlechterte sich das Krankheitsbild im Untersuchungszeitraum signifikant.

„Wir konnten zum ersten Mal in einer Längsschnittstudie nachzeichnen, wie sich das Mikrobiom der Haut in Verbindung mit physiologischen Parametern und der Symptomstärke des Atopischen Ekzems im Verlauf einer Behandlung mit verschiedenen Hautlotionen entwickelt,“ so Claudia Hülpüsch, Wissenschaftlerin am UNIKA-T und Erstautorin der Studie. Die Koinzidenz zwischen hoher Bakterienzahl und starker Ausprägung von Krankheitssymptomen wurde bereits mehrfach wissenschaftlich belegt. Zum ersten Mal konnte nun aber gezeigt werden, dass eine große Anzahl von Staphylococcus aureus-Bakterien eine Vorhersage über die Entwicklung der Krankheitssymptome ermöglicht. Weitere Studien sind notwendig, um die Belastbarkeit der Ergebnisse zu bestätigen. Die Auswertung unserer CK-CARE Daten und Biobank in Bezug auf das Hautmikrobiom wird hier weitere Antworten liefern. Claudia Traidl-Hoffmann, Sprecherin von CK-CARE und Hauptverantwortliche der Studie, fügt hinzu: „Finden sich diese bestätigt, könnten Patienten von der besseren Planbarkeit therapeutischer Maßnahmen enorm profitieren.“ 

Publikation:
Skin pH dependent Staphylococcus aureus abundance as predictor for increasing atopic dermatitis severity.
Hülpüsch C, Tremmel K, Hammel G, Bhattacharyya M, de Tomassi A, Nussbaumer T, Neumann AU, Reiger M, Traidl-Hoffmann C. Allergy. 2020 Jun 20.
doi: 10.1111/all.14461. Online ahead of print. PMID: 32562575

Professorin Claudia Traidl-Hoffmann zum Fellow der EAACI ernannt

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Professorin Claudia Traidl-Hoffmann zum Fellow der EAACI ernannt

Im Rahmen des jährlichen Kongresses der EAACI (European Academy of Allergy and Clinical Immunology), der vom 6.-8. Juni in diesem Jahr als Online-Veranstaltung stattfand, wurde Professorin Traidl-Hoffmann zusammen mit Prof. Giorgio Walter Canonica zum  „EAACI Fellow for Clinical Research“ ernannt.

Die mit über 11'000 Mitgliedern grösste und wichtigste wissenschaftliche Vereinigung im Bereich der Allergieforschung und Forschung zur klinischen Immunologie, vergibt diesen Titel seit 2019 jährlich an 4 Wissenschaftler, die Herausragendes in ihrer Forschung geleistet haben. EAACI-Fellows bilden ein Elite-Beratungsgremium, auf das die Akademie in Zukunft zurückgreifen wird.

Engagement für und Erfolge im Bereich der Allergieforschung sind für die Entscheidung der Jury von Belang. Neben herausragenden Publikationen und richtungsweisenden Studien werden auch die Übernahme von Leitungsfunktionen und Mitwirkung an der Leitlinienerarbeitung gewürdigt. Professorin Traidl-Hoffmann wurde für Exzellenz im Bereich der Erforschung der Mensch-Umwelt und Umwelt-Umwelt-Interaktionen im Bereich von Grenzflächen und ihren Beitrag zur Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels auf Umwelt und Gesundheit ausgezeichnet.

EAACI Fellow Awards 2020 Diploma - Claudia Traidl-Hoffmann (Sprecherin bei CK-CARE)

ALLERGIE und CORONAVIRUS

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ALLERGIE und CORONAVIRUS

Informationen und Tipps für behandelnde Ärztinnen und Ärzte zur Betreuung von Allergiebetroffenen:

Prof. Dr. med. Peter Schmid-Grendelmeier, Leiter Allergiestation, Dermatologische Klinik USZ

Link zum Video 

Kühne-Stiftung Jahresbericht 2019

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Kühne-Stiftung Jahresbericht 2019

„Meine Kühne-Stiftung hat sich die Aus- und Weiterbildung sowie Forschung und Wissenschaft im Bereich der Logistik zur Schwerpunktaufgabe gemacht; dazu gehört auch die Humanitäre Logistik und ein Projekt „Freier Welthandel“. Zudem ist die medizinische Forschung und Weiterbildung in den Bereichen Allergie- und Herzkrankheiten von besonderer Wichtigkeit. Schliesslich ist uns die Förderung von Kulturvorhaben, vorrangig in der Musik und Literatur, ein besonderes Anliegen.“ 

Prof. Dr. h.c. Klaus-Michael Kühne

Link zum Jahresbericht 2019

CK-CARE Jahresbericht 2019

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CK-CARE Jahresbericht 2019

Im Berichtsjahr 2019 wurde ein Paradigmenwechsel der wissenschaftlichen Ausrichtung der Arbeiten der CK-CARE Wissenschaftlerinnen  und Wissenschaftler eingeleitet mit dem Ziel einer klinischen Anwendung der wissenschaftlichen Ergebnisse, ohne dabei die qualitativ herausragende Forschung zu vernachlässigen. Hierbei kommt dem Ausbau und der Nutzung der Daten- und Biobank eine essentielle und verstärkt sichtbare Rolle zu. Diese Neuausrichtung entspricht dem Wunsch des Stifterehepaars, die Forschung von CK-CARE in den Dienst des Wohles und des Nutzens von Patientinnen und Patienten zu stellen, insbesondere solcher Mitmenschen, die unter Allergien (vor allem der atopischen Dermatitis) leiden.

Die allergologische Bildung von CK-CARE wird auf verschiedenen Ebenen fachlich und didaktisch-methodisch durch das Edukationskomitee eruiert, entsprechend geplant, bedarfsgerecht durchgeführt und evaluiert. Dabei sind Effizienz, Nachhaltigkeit und stete Optimierung von kompetenzbasierten Edukationsaktivitäten im Bereich der Allergologie unsere Leitprinzipien. 

Link zum Jahresbericht 2019

Allergiediagnostik nur über Nasensekret möglich

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Allergiediagnostik nur über Nasensekret möglich

Zentrale Ergebnisse:

  • Die Studie belegt Korrelation zwischen den im Nasensekret und Blutserum gemessenen IgE-Konzentrationen für ein Portfolio luftgetragener Allergene
  • Die Studie ermöglicht einen Allergietest, der nur eines Nasenabstrichs bedarf

Bis zu 40 % der Europäischen Bevölkerung leidet an Allergischer Rhinitis, die durch luftgetragene Allergene wie Pollen, Pilzsporen oder die Ausscheidungen der Hausstaubmilbe ausgelöst wird. Besonders für Kinder empfehlen die Leitlinien eine möglichst früh einsetzende spezifische Immuntherapie (ASIT). Zur Diagnose werden hierfür meist Pricktests oder Bluttests angewendet, um das jeweils allergenspezifische Immunglobulin (sIgE) nachzuweisen. Ist dies auf diesem Weg trotz klinischer Symptome nicht möglich, wird in der Regel auf einen Provokationstest zurückgegriffen. Durch neueste Entwicklungen auf dem Bereich der Mikrochiptechnologie wurde es möglich, anhand kleinster Mengen von Serum (30µl), die spezifische Konzentration der Antikörper (IgE) von 112 Allergenen gleichzeitig zu bestimmen. Ziel dieser Studie war es, diese Technologie auch auf das Nasensekret anwendbar zu machen und so am Ende ein Diagnoseinstrument zu entwickeln, das aufgrund der non-invasiven Entnahme der benötigten Probe, auch bei kleinen Kindern einfach angewendet werden kann.

 

Studienablauf und Ergebnisse
In der Studie wurden Probanden mit und ohne Sensibilisierungen gegenüber den gängigsten Aeroallergenen (Ausscheidungen der Hausstaubmilbe, Gräserpollen und Pollen der Birkengewächse wie Birken, Haselnuss und Erle) untersucht. Dabei wurden die spezifischen IgE-Konzentrationen mithilfe des ImmunoCAP ISAC 112 entsprechend der Vorgaben des Herstellers (Thermo Fischer Scientific, Uppsala, Sweden) in den Proben aus dem Nasensekret und Blut bestimmt. Es ergaben sich signifikante positive Korrelationen zwischen dem Nasensekret- und Bluttest auf mehreren Ebenen: sowohl die Untersuchung spezifischer Allergenkomponenten, also auch die der spezifischen Sensibilisierungsprofile der Probanden lieferten für beide Methoden der Probenentnahme ähnliche Ergebnisse. Darüber hinaus fand sich eine vergleichbare Spezifizität der Nasensekret- und Serum-Tests, lediglich die Sensitivität des Serumstests stellte sich als höher heraus, was daran liegt, dass die Testmethode bislang für Blutproben optimiert ist. Vorangegangene Studien konnten einen Zusammenhang zwischen IgE aus Serum und Nasensekret bereits für einzelne Aeroallergene nachweisen. Mit dieser Studie liegen nun Ergebnisse für die Sensibilisierung gegenüber  einem gesamten Panel an verschiedenen Aeroallergenen vor, die eine Profilerstellung ermöglicht. Darüber hinaus wird die neue Diagnosemethode gegenüber herkömmlichen Allergiediagnostik-Verfahren evaluiert. Die Ergebnisse sind für die Verbesserung der vorhandenen Diagnosemöglichkeiten, besonders für Kinder, von hoher Relevanz.

Abbildung 1: Die Abbildung zeigt auf der roten Linie die Allergiediagnostik durch das Serum, auf der blauen Linie durch das Nasensekret. Die beiden Linien zeigen einen  vergleichbaren Verlauf. (Grafik: Allergy?). Link zu PubMed. 

 

Auszeichnung Prof. Dr. med. Marie-Charlotte Brüggen

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Der Lilly Immunodermatology Award - Prof. Dr. med. Marie-Charlotte Brüggen

Die SGDV vergibt seit dem Jahr 2017 zur Förderung der Forschung im Bereich Immunodermatologie einen von der Firma Eli Lilly (Suisse) S.A. zur Verfügung gestellten Preis. Er ist mit CHF 10‘000.- dotiert und soll die Forschungsaktivitäten von Jungwissenschaftlern bis 40 Jahre im Bereich der Immunodermatologie unterstützen. Die Bewerbungen werden von einem wissenschaftlichen Board beurteilt und an der Jahresversammlung der SGDV überreicht. Den Preis 2019 erhielt Prof. Dr. med. Marie-Charlotte Brüggen für ihre Arbeit zum immunologischen Status des subkutanen weissen Fettgewebes1.

Die gebürtige Baslerin wurde für ihre profunden Forschungen bereits mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Sie arbeitet und forscht als Dermatologin sowohl am Universitätsspital Zürich und der Universität Zürich als auch am Medizincampus Davos.

Link zum Interview mit Prof. Brüggen (Pressemitteilung der SGDV).

1 Brüggen MC et al: "Subcutaneous adipose tissue harbors a leukocyte compartment distinct from skin." SGDV 2019 Poster (433) 19.-20.9.2019, Basel.
Glossar: Die Abkürzung SGDV steht für Schweizerische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie
Quelle: Dermatologica Helvetica, Januar 2020, Volume 32, Nr. 1. S. 34

Wahlpflichtfach „Allergie & Asthma“ in Davos

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Wahlpflichtfach „Allergie & Asthma“

Anlässlich eines einwöchigen Kurses vom 7. bis 11. Oktober 2019 hatten zehn Medizinstudentinnen und Studenten aus München (TUM) und Bochum (RUB) die Möglichkeit, an der Hochgebirgsklinik tiefere Einblicke in Krankheiten aus dem atopischen Formenkreis – sprich Neurodermitis, Allergien, Asthma & Co. – zu gewinnen.

Durch Allergien ausgelöste Erkrankungen verschiedener Organsysteme – v.a. der Haut sowie der oberen und untere Atemwege – sind bei Kindern und Erwachsenen im Alltag oft eine grosse Herausforderung. Allergien gehören zu den häufigsten Erkrankungen in der Grundversorgerpraxis. Während der Ausbildung, wie auch während der Weiterbildung im Spital, haben angehende Ärztinnen und Ärzte wenig Kontakt mit diesen Problemen und somit auch kaum Gelegenheit, die für die Praxis notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben.

Mit diesem Wahlpflichtfach konnten wir den Studierenden einen ersten Einblick in dieses Fachgebiet ermöglichen und Gelegenheit geben, bestimmte praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten zu üben. Um die Zeit für Interaktion, Fallbesprechungen und Reflexion zu optimieren, setzten wir das didaktische Konzept im Sinne des „flipped classrooms“ ein. Theoretische Voraussetzungen und relevante Basisinhalte wurden teilweise in webbasierten Vorkursaktivitäten erworben.

Lesen Sie hier den Bericht einer Studierenden. 

​Eröffnungsfeier neues Campusgebäude

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Eröffnung des neuen Forschungs- und Konferenzzentrums in Davos Wolfgang am 6. September 2019

Am Freitag, 6. September 2019 fand die Eröffnungszeremonie des kürzlich fertiggestellten Forschungs- und Konferenzzentrum in Davos Wolfgang in Anwesenheit von Gästen aus Wirtschaft und Politik, von Behörden, Kliniken und Universitäten statt. Das moderne Gebäude ist ein zentraler Baustein für die Schaffung eines internationalen Medizincampus, der durch das Engagement der Kühne-Stiftung ermöglicht und den Gesundheitsstandort Davos weiter stärken wird.

Spitzenforschung und Edukation haben eine neue wichtige Adresse

Die in den Bereichen Allergien und Asthma spezialisierten Institutionen, das Christine Kühne – Center for Allergy Research and Education (CK-CARE), die Hochgebirgsklinik Davos (HGK) und das Schweizerische Institut für Allergie- und Asthmaforschung (SIAF) bündeln im Neubau ihre Kompetenzen im Forschungs- sowie Ausbildungsbereich und schaffen Synergien zu Gunsten einer leistungsstarken Patientenversorgung. Der hochkomplexe Labor- und Konferenzneubau trägt den diversen anspruchsvollen Nutzungen Rechnung und überzeugt durch innovative Architektur. Spitzenforschung und Edukation im Asthma- und Allergiebereich haben nun definitiv eine neue wichtige Adresse: Davos Wolfgang.

Hohe Investitionen in Weiterentwicklung zum internationalen Medizincampus

Im Rahmen der konsequenten Weiterentwicklung sind bereits jetzt die nächsten baulichen Massnahmen auf dem Areal der Hochgebirgsklinik geplant. So werden zusätzliche Patientenzimmer geschaffen und die Infrastruktur in den Bereichen Gastronomie und Therapie den heutigen Anforderungen angepasst. Das Bauprojekt, dessen Investitionen durch die Kühne Real Estate AG getätigt werden, wird in den kommenden zwei Jahren umgesetzt; der Baubeginn erfolgt im April 2020.

Link zum Artikel in der Südostschweiz vom 7.9.19
Link zum Artikel in der Davoser Zeitung vom 9.9.19

Pollen beeinträchtigen die Immunabwehr der Atemwegsschleimhaut gegen Viren

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Pollen beeinträchtigen die Immunabwehr der Atemwegsschleimhaut gegen Viren

Erster wissenschaftlicher Hinweis auf mögliche negative Einflüsse von Pollen auf die antivirale Immunantwort der Atemwege; vermehrte Infektgefahr nicht nur für Pollenallergiker, sondern auch für gesunde Menschen.

Zentrale Ergebnisse:

  • Gelangen Pflanzenpollen auf die Schleimhaut der Atemwege, wird dort die angeborene Immunantwort gegen Viren unterdrückt.
  • Dieser Effekt von Pollen ist unabhängig vom Allergiestatus, auch Nichtallergiker könnten unter Polleneinfluss anfälliger für virale Infekte der Atemwege sein.

Ein internationales Forscherteam aus Deutschland (UNIKA-T/CK-CARE), England, den Niederlanden, Schweden und der Schweiz konnte erstmals einen Zusammenhang zwischen der Pollenexposition und einer Beeinträchtigung der antiviralen Immunantwort in der Schleimhaut der Atemwege nachweisen. Die Studie vereint Befunde aus menschlichen Kohorten (gesunde Nichtallergiker und Patienten mit Virusinfekten der Atemwege), einem Mausmodell und menschlichen Zellkulturen. Die Ergebnisse wurden in einer kürzlich in der Zeitschrift Allergy erschienenen Arbeit („Pollen exposure weakens innate defense against respiratory viruses“) veröffentlicht.

 


Pollen beeinträchtigen auch die antivirale Immunantwort von Nichtallergikern
Dass Allergiker und Asthmatiker vermehrt Probleme mit durch Viren verursachten Atemwegsinfekten haben, war bereits seit längerem bekannt. Ein zentrales Ergebnis der kürzlich in Allergy veröffentlichten Studie von Gilles und Koautoren ist jedoch, dass die Pollenexposition selbst die antivirale Immunantwort abschwächt, und zwar auch dann, wenn keine allergische Sensibilisierung gegen Pollen vorliegt. Die Pollensubstanzen, die für diesen Effekt verantwortlich sind, konnten bislang noch nicht identifiziert werden, ihr hauptsächlicher Wirkmechanismus jedoch schon. Hierzu zählt vor allem die Herunterregulierung von Interferon-Genen, die für die schnelle Abwehr von Viren zuständig sind.
Die Tatsache, dass sich in Mitteleuropa aufgrund des Klimawandels auch die Blühphase vieler allergener, luftbestäubter Pflanzen zum Jahresbeginn hin verschiebt, könnte bedeuten, dass künftig speziell im Frühjahr auch das Risiko für Atemwegsinfekte ansteigen wird. Wichtig ist hier die rechtzeitige Information von möglicherweise besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen, z. B. Asthmatikern und Patienten mit eingeschränkter Immun- oder Lungenfunktion.

Neues Campusgebäude vereint Spitzenforschung und Edukation

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Neues Campusgebäude Davos vereint Spitzenforschung und Edukation

Am 20. Juni wurde in Davos das neue Campusgebäude den künftigen Nutzerinnen und Nutzern termingerecht übergeben. Dank den gebündelten Kompetenzen sind die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen worden. Der hochkomplexe Labor- und Büroneubau wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Bauherrschaft, den Architekten sowie den Nutzergruppen entwickelt und unter Einhaltung des Budgets realisiert.


(Bild Michael Egloff)

Mit der feierlichen Schlüsselübergabe hat Spitzenforschung und Edukation im Asthma- und Allergiebereich eine neue wichtige Adresse: Das nun fertiggestellte Gebäude auf dem Areal der Hochgebirgsklinik Davos ist ein wichtiger Baustein für seine Positionierung als ein weltweit führender Medizincampus. Das Zürcher Architekturbüro OOS führte die diversen und anspruchsvollen Nutzungen in einer innovativen und nutzerorientierten Architektur und Innenarchitektur zusammen.

Die in den Bereichen Allergien und Asthma spezialisierten Institutionen, nämlich das Schweizerische Institut für Allergie- und Asthmaforschung (SIAF), das Christine Kühne – Center for Allergy Research and Education (CK-CARE) und die Hochgebirgsklinik Davos (HGK) vereinen im Neubau ihre Kompetenzen im Forschungs- sowie Ausbildungsbereich und schaffen durch die räumliche Nähe Synergien zu Gunsten einer leistungsstarken Patientenversorgung.

Weitere Informationen zum Campus Neubau des Architekturbüros OOS finden Sie hier

Jahresbericht 2018 - Kühne-Stiftung

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Jahresbericht 2018 der Kühne-Stiftung

Lebhafte und vielfältige Aktivitäten prägten das Stiftungsjahr 2018: Bewährte Fördertätigkeiten wurden verstärkt und neue Projekte auf den Weg gebracht. Zudem wurde eine programmatische Akzentuierung der Förderbereiche eingeleitet, womit das Profil der Kühne-Stiftung noch geschärft werden wird.

Lesen Sie weiter im Jahresbericht der Kühne-Stiftung hier.

 

Jahresbericht 2018 der CK-CARE

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Jahresbericht 2018 der CK-CARE 

Allergien und auch Intoleranzen sind in aller Munde und bewegen die Forschung ebensowie die breite Bevölkerung. Klimawandel und  Umstellungen der Ernährung, moderne Lebensformen und auch erhöhte psychische Belastungen prägen unser Leben und haben einen nachhaltigen Einfluss auf unsere Gesundheit, insbesondere auch auf allergische Erkrankungen.

Die Zusammenhänge zwischen den äusseren Bedingungen und dem Verhalten unseres Immunsystems sind offensichtlich, auch wenn die exakten Wechselwirkungen noch keineswegs vollumfänglich bekannt sind. Neue Methoden erlauben, immer mehr Mechanismen auf zellulärer und molekularer Stufe zu untersuchen und daraus zunehmend wirksamere, hochspezifische Therapien zu entwickeln.

Jahresbericht 2018

Real Estate Award 2018

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OOS gewinnt mit dem Projekt "Allergiecampus Davos" den Real Estate Award 2018 in der Kategorie Projektentwicklung

Am 22. Oktober fand zum achten Mal die Verleihung des Real Estate Awards in Zürich statt. Der Award zeichnet Schlüsselprojekte und Innovationen in den Kategorien Projektentwicklung, Vermarktung, Bewirtschaftung und PropTech aus.

Ein anspruchsvolles Projekt geht hoch hinaus - das Zürcher Architekturbüro OOS AG setzt sich mit dem "Allergiecampus Davos" in der Online Wahl gegen seine zwei Konkurrenten durch und gewinnt den Real Estate Award 2018. Die Nominierung erfolgte im Vorfeld durch eine Fachjury. 

Das Siegerprojekt versteht sich als Schlüsselwerk im Umgang mit höchst komplexen Anforderungen. Das Ziel ist die Neupositionierung des Areals der Hochgebirgsklinik Davos als weltweit führender Allergiecampus mit einmaligem Charakter. OOS hat in Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft und den Nutzergruppen die Grundlage für eine nachhaltige und wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklung für das gesamte Klinikareal erarbeitet. Diese wird mit innovativer und nutzerorientierter Architektur und Innenarchitektur etappenweise umgesetzt. 

Die baulichen Fortschritte des neuen Campusgebäudes live via Webcam

Artikel in der Südostschweiz vom 13.11.18
Medienmitteilung OOS vom 13.11.18

 

Auszeichnungen für hervorragende Forschung

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Kongress Graubünden forscht 2018
Auszeichnungen für hervorragende Forschung

Am diesjährigen Kongress „Graubünden forscht – The Young Researchers Convention“ in Davos hatten sich die jungen Wissensschaffenden zum Ziel gesetzt, ihre Forschung einem fachfremden Publikum anschaulich und verständlich zu präsentieren. 

Die Graduate School Graubünden prämierte insgesamt sieben Preisträgerinnen und Preisträger aus den Medizin- und Lebenswissenschaften sowie den Naturwissenschaften. In der Kategorie Medizinwissenschaften überzeugten u.a. Karin Fieten (Hochgebirgsklinik, Davos), Kirstin Jansen (Schweizerisches Institut für Allergie- und Asthmaforschung SIAF, Davos) und Oliver Wirz (CK-CARE, Davos / Schweizerisches Institut für Allergie- und Asthmaforschung SIAF, Davos) mit ihren Präsentationen.

Link zur vollständigen Medienmitteilung der Graduate School Graubünden vom 21.9.18.

 

Pollen-Taxi für Bakterien macht Halt vor Davos

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Pollen-Taxi für Bakterien macht Halt vor Davos

Bei Asthmatikern können Bakterien und ihre Bestandteile in der Luft schwerste Entzündungen der Atemwege verursachen. Eine von CK-CARE initiierte Studie zeigt, dass hauptsächlich der Pollen des Beifußes die schädlichen Bakterien(bestandteile) transportiert und der Beifuß-Pollen dadurch noch aggressiver wird. Dies ist allerdings in bestimmten alpinen Regionen nicht der Fall, etwa in Davos.

  • über fünf Jahre täglich Untersuchungen der Luft in der Innenstadt Münchens und in Davos
  • CK-CARE kooperiert mit Technischer Universität München und Helmholtz Zentrum München
  • Analyse der Pflanzen-Pollen in der Luft, Messung der Konzentration von Endotoxinen
  • Endotoxine sind chemischen Verbindungen
  • Bakterien lagern Endotoxine auf ihrer Zelloberfläche ab
  • ​Bakterien sondern beim Absterben (Zerfall in Einzelteile) ebenfalls Endotoxine ab

Als die Wissenschaftler von CK-CARE die Luftwerte Münchens analysierten, kamen sie zu einem deutlichen Ergebnis: Die Menge an Endotoxin in der Luft nahm nur zu, wenn auch die Pollenkonzentration der Beifuß-Pflanze anstieg – unabhängig von klimatischen Veränderungen. Zur Kontrolle führten sie parallel Messungen im Alpenkurort Davos durch. Dort fiel die allgemeine Luftbelastung durch Pollen und Endotoxine sehr viel geringer aus. Dennoch war auch in Davos ein Zusammenhang von Beifuß-Pollen und den Bakteriengiften nachweisbar.

Quelle der Endotoxine gefunden

»Wir konnten nachweisen, dass Pollen wie ein Taxi fungieren und die Bakterien samt ihrer Gifte durch die Luft transportieren. Der von Natur aus sehr allergene Pollen der Pflanze ›Beifuß‹ wird dadurch noch problematischer für Allergiker und Asthmatiker«, erklären die Leiter der Studie und Professoren Claudia Traidl‑Hoffmann und Jeroen Buters.

Das Bild zeigt einen Artemisia-Pollen. Die Aufnahme erfolgte mithilfe eines Rasterelektronenmikroskops (REM). (Foto: J. Buters, ZAUM)

  • Beifuß (Artemisia vulgaris) ist in Europa weit verbreitet
  • Beifuß wächst bis zu zwei Meter hoch (viel Biomasse; hohe Pollenanzahl)
  • Beifuß-Pollen gilt erwiesenermaßen als Auslöser für Heuschnupfen
 

Das Studienteam untersuchte zusätzlich den Bakterienbewuchs auf Beifuß-Pflanzen, um herauszufinden, von welcher Bakterienart die Endotoxine auf dem Pollen herstammen. Sie konnten eine einzige Bakterienart als Hauptquelle identifizieren: das Bakterium Pseudomonas luteola. Es war auf 95 Prozent (!) der untersuchten Pflanzen zu finden.

Bakterien verstärken allergische Effekte des Pollens

Zuletzt testeten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Ergebnisse anhand eines komplexen Allergiemodells. Starke Entzündungszeichen der Nasenschleimhaut waren nur die Folge bei hohen Dosen des Endotoxins zusammen mit dem Beifuß-Pollen. Bei geringen Dosen des Endotoxins, dem Endotoxin alleine oder nur dem Pollen waren diese starken Effekte nicht zu messen.

»Mit diesem Wissen können wir künftig über die Pollenmessung auch eine Vorhersage darüber treffen, wann die Endotoxin-Belastung in der Luft sehr hoch ist. Für Allergiker und Asthmatiker bedeutet dies, bei Pollenalarm nicht sofort das Freie meiden zu müssen. Vielmehr können Pollenwarnungen individualisiert werden, je nach Allergietyp und Aufenthaltsort. Für therapeutische Maßnahmen, etwa in der Hochgebirgsklinik Davos, birgt dieses Wissen enorme Vorteile. Außerdem erhält der ›Davos‑Effekt‹ eine weitere, für Allergiker gewinnbringende Komponente«, erklärt Professorin Claudia Traidl-Hoffmann, die Mitglied des Direktoriums von CK-CARE ist.

Davos-Effekt: In der moderat hoch gelegenen, alpinen Region in und um Davos können allergische Symptome stark verringert und therapeutische Maßnahmen effektiv zur Anwendung gebracht werden.

Die Publikation Artemisia pollen is the main vector for airborne endotoxin ist online abrufbar.

Continuing Medical Education Activities for Improved Management of Allergy 

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Continuing Medical Education Activities for Improved Management of Allergy 

Effectiveness and sustainability of continuing medical education activities are, in general, a huge challenge. Given the frequency of allergic diseases, the increasing prevalence, the burden of the disease, the degree of suffering and the age of onset, there is a need for paediatricians to have in-depth knowledge and skills in allergology. We developed a needs-based course for Swiss paediatricians in primary care, where the relevant competencies are acquired in modular, multi-method learning activities.



The teaching is focused on filling gaps and aims at a behavioural change. To facilitate this change and the transfer of acquired competence into daily practice, a commitment-to-change (CTC) strategy was introduced. Paediatricians found four key elements decisive to change their clinical practice: problem-oriented, reflective, situated learning and convenience in learning/applying. Allergy education should help physicians to improve their knowledge, skills and attitudes in order to better perform and provide improved care to their allergy patients.

For more details please refer to the “Letter to the Editor” published by D. Straub Piccirillo, P. Schmid-Grendelmeier, M. Hitzler, R. Lauener in Allergy. 2018 Jun;73(6):1351-1353. doi: 10.1111/all.13443. Epub 2018 Apr 17.

Jahresbericht 2017

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Jahresbericht 2017

Sowohl in der Forschung als auch in der Edukation kann CK-CARE für 2017 weitere wichtige Resultate vorweisen, die direkte Wirkung für Allergiebetroffene haben.

Neben der intensiven Forschung über den natürlichen Verlauf von allergischen Erkrankungen wurde das Berichtsjahr geprägt vom Fokus auf die Implementierung und den Betrieb der CK-CARE Daten- und -Biobank. Bis Ende Berichtsjahr konnten Daten und Proben von insgesamt 482 Patienten erfasst werden. Um die vielschichtigen Ursachen und sehr individuellen Entwicklungen von Allergien erforschen zu können, müssen die CK-CARE-Forschungsgruppen Blut- und Hautproben von möglichst vielen Patientinnen und Patienten über einen möglichst langen Beobachtungszeitraum zur Verfügung haben. Die Patienten und die Proben müssen detailliert erfasst und charakterisiert sein und können dann zu geeigneten Zeitpunkten mit modernsten Analysemethoden untersucht werden.

Jahresbericht 2017 der CK-CARE

Neurodermitis: Wie wichtig das Mikrobiom für die Haut ist

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Neurodermitis: Wie wichtig das Mikrobiom für die Haut ist

«Einstein» eine Sendung des Schweizer Fernsehen zeigt die neusten Erkenntnisse über unser grösstes und zugleich am wenigsten beachtete Organ – die Haut.

Pilze, Bakterien, Viren, Einzeller: Das sogenannte Mikrobiom ist für unsere Augen unsichtbar, doch auf unserer Hautoberfläche tummeln sich Milliarden von lebenden Mikroorganismen. Ist das Mikrobiom im Gleichgewicht, dann geht es der Haut gut – wenn nicht, dann entstehen Hautkrankheiten wie Neurodermitis. Prof. Claudia Traidl-Hoffmann und Prof. Peter Schmid-Grendelmeier führen aus, dass die Haut von Patienten mit Neurodermitis mit dem krankmachenden Bakterium Staphylokokkus aureus stark besiedelt ist. Neuere Forschungsergebnisse von CK-CARE zeigen auf, dass sich dieses Bakterium auf Kosten von «guten» Keimen ausbreitet und damit das ausgeglichene Mikrobiom der Haut zerstört. Diese Erkenntnisse sollen nun im Hinblick auf Behandlungsmethoden für Neurodermitis untersucht werden.

SRF - Sendung Einstein vom 31. Mai 2018

Allergiecampus: Grundstein am 4. Mai gelegt

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Allergiecampus: Grundstein am 4. Mai gelegt

In Anwesenheit des Regierungsrats und Volkswirtschaftsdirektors des Kantons Graubünden, Dr. Jon Domenic Parolini, des Landammanns der Gemeinde Davos,  Tarzisius Caviezel, und des Stifterehepaars, Christine und Klaus-Michael Kühne, wurde heute auf dem Areal Davos Wolfgang der Grundstein für ein modernes Forschungs- und Konferenzgebäude gelegt, dem Kern des zukünftigen Allergiecampus Davos. Die auf  diese Weise angestrebte translationale Zusammenarbeit soll eine neue Ära in der Bekämpfung der Volkskrankheit „Allergien“ einleiten.  

Das CK-CARE Direktorium mit dem Stiftepaar Kühne  

„Mit der heutigen Grundsteinlegung verwirklicht die Kühne-Stiftung ihre Absicht, in Davos Wolfgang ein Zentrum für Forschung, Therapie und Edukation im Allergie- und Asthmabereich zu schaffen“, sagte Prof. Dr. h.c. Klaus-Michael Kühne, gemeinsam mit seiner Frau Christine Kühne Initiatoren und Wegbereiter des Projekts. „Allergien sind eine Volkskrankheit von globaler Tragweite und es gilt, deren gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen zu minimieren. Zugleich unterstützen wir mit unserem innovativen Ansatz die zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Forschung und Heilmethoden im Höhenluftkurort Davos.“ 
 
 
In Zusammenhang mit der Neuausrichtung der Hochgebirgsklinik Davos Wolfgang, die Klaus-Michael Kühne durch den Erwerb der Immobilien über seine Kühne Real Estate AG ermöglichte, konnte ein optimal geeigneter Standort für den Allergiecampus gesichert werden. 
Es entsteht ein vierstöckiges Gebäude mit rund 3.600 m2 Geschossfläche, das sich an das Haupthaus der HGK anschliesst. In den beiden Obergeschossen werden modernste Labor- und Büroräumlichkeiten eingerichtet, während die Infrastruktur in den beiden unteren Stockwerken auf Tagungen, Schulungen und den Austausch von Forschern, Ärzten und Ausbildern ausgerichtet ist. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund CHF 18 Mio., wovon die öffentliche Hand CHF 4,5 Mio. mitträgt. Der Bauabschluss ist für Sommer 2019 geplant. 
 
Regierungsrat Dr. Jon Domenic Parolini, Vorsteher Departement für Volkswirtschaft und  Soziales Graubünden: „Auf dem Areal der  Hochgebirgsklinik soll ein einzigartiger Campus errichtet werden, der auf der Geschichte und Tradition des Kurorts und des Kantons aufbaut.  Hier werden Ausbildung, Forschung und klinische Anwendung an einem Standort vereint – eine Vernetzung von Kompetenzen höchster Qualität, von denen der Kanton Graubünden wichtige volkswirtschaftliche Impulse erwartet.“ 
 
Landammann Tarzisius Caviezel: „Unser Dank gilt der Kühne-Stiftung, die für Davos Vorbildliches geleistet hat und unverändert leistet. Seit 2009 fördern Christine und Klaus-Michael Kühne über ihre Stiftung das in Davos gegründete Christine Kühne-Center for Allergy Research and Education (CK-CARE), ein Forschungs- und Ausbildungszentrum auf dem Gebiet der Allergiekrankheiten, das besondere Anerkennung verdient. Durch ihr grosses Engagement konnte die Insolvenz der Hochgebirgsklinik Davos Wolfgang abgewendet und deren Neuausrichtung mit interessanten Entwicklungsperspektiven eingeleitet werden. Der Allergiecampus stellt ein Leuchtturmprojekt dar, das den Forschungs- und Gesundheitsplatz Davos massgeblich stärken wird.“ 

 

Artikel Südostschweiz vom 5. Mai 2018
Artikel Davoser Zeitung vom 8. Mai 2018

 

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